Definition

Antidumpingzölle (AD) werden auf importierte Waren erhoben, die in den Vereinigten Staaten unter dem fairen Marktwert verkauft werden — im Kern also dann, wenn ein ausländischer Hersteller Produkte in den USA günstiger verkauft als auf seinem Heimatmarkt. Ausgleichszölle (CVD) richten sich gegen Importe, die von Subventionen einer ausländischen Regierung profitieren, etwa Zuschüssen, Steuervergünstigungen oder Finanzierungen unter Marktkonditionen.

Sowohl AD als auch CVD werden zusätzlich zu den regulären Zöllen erhoben und können die Gesamtsätze deutlich über 200 % treiben.

Warum ACE für Importeure wichtig ist

AD/CVD-Anordnungen betreffen Tausende von Produkten über Hunderte von HTS-Codes hinweg. Fällt Ihr Produkt unter eine aktive AD/CVD-Anordnung, können Zollsätze entstehen, die die Wirtschaftlichkeit Ihrer Lieferkette grundlegend verändern. Das U.S. Department of Commerce verwaltet diese Sätze und überprüft sie regelmäßig; sie können sich daher mit jeder jährlichen Verwaltungsüberprüfung ändern.

Die Folgen einer Nichtbeachtung von AD/CVD sind gravierend. Importeure, die AD/CVD-pflichtige Waren nicht deklarieren, riskieren rückwirkende Zollfestsetzungen, Strafen und mögliche strafrechtliche Vorwürfe wegen Umgehung nach dem Enforce and Protect Act (EAPA).

Wichtige Details

AD/CVD-Exposition ist eines der bedeutendsten Risiken beim Import. Lesen Sie unseren ausführlichen Leitfaden zu Antidumping- und Ausgleichszöllen..

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