Definition
Ein Zolllager ist eine sichere, von U.S. Customs and Border Protection genehmigte und überwachte Einrichtung, in der importierte Waren ohne Zahlung von Zöllen, Steuern oder Gebühren gelagert werden können. Waren können bis zu 5 Jahre in einem Zolllager verbleiben. Zölle werden erst fällig, wenn die Waren für den inländischen Verbrauch entnommen werden.
Warum ACE für Importeure wichtig ist
Zolllager verschaffen Importeuren erhebliche Flexibilität bei Cashflow und Zollverpflichtungen. Statt Zölle bereits bei der Einfuhr zu zahlen, können Sie die Zahlung aufschieben, bis Sie die Waren tatsächlich benötigen. Werden die Waren wieder ausgeführt, fallen unter Umständen gar keine Zölle an.
Besonders wertvoll ist dies für Importeure von hoch verzollten Waren, saisonalen Beständen oder Produkten, die möglicherweise wieder ausgeführt werden. Wenn Sie Waren in einem Zolllager lagern, zahlen Sie Zölle nur auf den Bestand, den Sie tatsächlich auf dem US-Markt verkaufen.
Wichtige Details
- Lagergrenze: Waren können ab dem Einfuhrdatum bis zu 5 Jahre in einem Zolllager verbleiben.
- Zollaufschub: Zölle, Steuern und Gebühren werden erst erhoben, wenn die Waren für den Verbrauch entnommen werden.
- Wiederexportvorteil: Waren, die aus einem Zolllager wieder ausgeführt werden, können vollständig von US-Zöllen befreit sein.
- Manipulation erlaubt: Bestimmte Vorgänge wie Reinigen, Sortieren, Umverpacken und Umetikettieren sind in Zolllagern zulässig.
- Zollager vs. FTZ: Beide Modelle schieben Zölle auf, doch Freihandelszonen bieten zusätzliche Vorteile wie Einsparungen durch umgekehrte Zolltarife und Fertigungsprivilegien.
Die Entscheidung zwischen einem Zollager und einer Freihandelszone hängt von Ihrem Betrieb ab. Vergleichen Sie FTZs und Zollager.
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