Definition
Eine Zollbroker-Genehmigung wird von U.S. Customs and Border Protection ausgestellt und erlaubt einem lizenzierten US-Zollbroker, Zollangelegenheiten innerhalb eines bestimmten Zollbezirks abzuwickeln. Die Zollbrokerlizenz gilt national, doch der Zollbroker benötigt für jeden Bezirk, in dem er tätig ist, eine separate Genehmigung.
Warum ACE für Importeure wichtig ist
Bei der Auswahl eines US-Zollbrokers sollten Sie prüfen, ob er für den Bezirk genehmigt ist, in dem Ihre Waren ankommen. Ein in New York lizenzierter Zollbroker kann ohne Genehmigung für diesen Bezirk keine Zollanmeldungen im Hafen von Los Angeles einreichen. Nationale Genehmigungen gibt es, doch nicht jeder Zollbroker verfügt darüber.
Wenn Sie über mehrere Häfen importieren, benötigen Sie einen Zollbroker mit Genehmigungen für alle relevanten Bezirke – oder einen Zollbroker mit nationaler Genehmigung. Diese grundlegende Sorgfaltsprüfung wird von vielen Erstimporteuren übersehen.
Wichtige Details
- Bezirksspezifisch: Jede Genehmigung gilt für einen Zollbezirk. In den USA gibt es über 40 Zollbezirke.
- Nationale Genehmigung: Zollbroker können eine nationale Genehmigung erhalten, um in jedem Bezirk tätig zu sein; bei Full-Service-Brokern wird dies zunehmend zum Standard.
- Dreijährliche Berichte: Zollbroker müssen alle drei Jahre Statusberichte bei CBP einreichen, um ihre Genehmigungen aufrechtzuerhalten.
- Compliance-Anforderung: Ohne die richtige Genehmigung tätig zu werden, verstößt gegen 19 CFR Teil 111 und kann zu Strafen oder zum Lizenzentzug führen.
Die Wahl des richtigen Zollmaklers umfasst mehr als nur den Preis. Erfahren Sie, worauf Sie bei einem lizenzierten Zollmakler achten sollten.
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