Definition
Eine Zollbürgschaft (Customs Bond) ist ein Dreiparteienvertrag zwischen einem Importeur als Hauptschuldner, einer Bürgschaftsgesellschaft und CBP. Sie garantiert die Zahlung aller Zölle, Steuern und Gebühren, die auf importierte Waren fällig werden. Zahlt der Importeur nicht, muss die Bürgschaftsgesellschaft an seiner Stelle leisten. Für alle kommerziellen Importe mit einem Wert von über 2.500 USD ist eine Zollbürgschaft gesetzlich vorgeschrieben.
Warum ACE für Importeure wichtig ist
Ohne Bürgschaft keine Zollanmeldung. CBP gibt Ihre Waren nur frei, wenn eine aktive Zollbürgschaft vorliegt. Diese Anforderung gilt ausnahmslos für jeden kommerziellen Importeur. Ihr US-Zollagent stellt sicher, dass die passende Bürgschaft eingerichtet ist, bevor Ihre erste Sendung eintrifft.
Die Bürgschaft deckt deutlich mehr ab als nur die Zahlung von Zöllen. Sie garantiert, dass Sie alle CBP-Anforderungen erfüllen, einschließlich ordnungsgemäßer Aufzeichnungen, fristgerechter Einreichung von Entry Summaries, Kennzeichnungsvorgaben und sämtlicher weiterer Bedingungen, die CBP an den Import stellt.
Wichtige Details
- Zwei Arten: Einzelbürgschaften für eine Sendung und kontinuierliche Bürgschaften für alle Sendungen innerhalb von 12 Monaten.
- Erforderliche Schwelle: Jeder kommerzielle Import mit einem Wert von über 2.500 USD sowie jeder Import, der eine PGA-Einreichung erfordert, benötigt eine Bürgschaft.
- Bürgschaftsbetrag: Für kontinuierliche Bürgschaften gilt ein Mindestbetrag von 50.000 USD. CBP kann abhängig von Ihrem Importvolumen und Ihren Zollzahlungen höhere Beträge verlangen.
- Bürgschaftsgesellschaften: Bürgschaften müssen von Bürgschaftsgesellschaften ausgestellt werden, die vom Finanzministerium zugelassen sind.
Die Wahl der richtigen Bürgschaft für Ihre Situation ist eine der ersten Entscheidungen, die Sie als Importeur treffen werden. Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zu Customs Bonds.
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