Definition

Die Zollbewertung ist der Prozess zur Bestimmung des Wertes importierter Waren für die Berechnung von ad valorem-Zöllen, also prozentualen Zöllen. Nach US-Recht ist die primäre Bewertungsmethode der „Transaktionswert“ — der tatsächlich gezahlte oder zu zahlende Preis für die Waren, wenn sie zur Ausfuhr in die Vereinigten Staaten verkauft werden, zuzüglich bestimmter Posten wie Beistellungen, Lizenzgebühren und Verpackungskosten.

Warum ACE für Importeure wichtig ist

Der Wert, den Sie in Ihrer Zollanmeldung angeben, bestimmt unmittelbar Ihre Zollschuld. Unterbewertung — ob vorsätzlich oder versehentlich — gehört zu den wichtigsten Durchsetzungsschwerpunkten von CBP. CBP nutzt komplexe Datenanalysen, um Anmeldungen zu kennzeichnen, bei denen die angegebenen Werte unter den erwarteten Bandbreiten für ein bestimmtes Produkt und Ursprungsland liegen.

Die Zollwertermittlung wird besonders anspruchsvoll bei Transaktionen zwischen verbundenen Parteien, bei vom Käufer beigestellten Leistungen oder Materialien sowie bei Lizenzgebühren und Nutzungsentgelten. In diesen Fällen ist eine sorgfältige Analyse erforderlich, damit der angemeldete Wert korrekt und belastbar ist.

Wichtige Details

Bewertungsfehler sind ein wichtiger Durchsetzungsfokus für die CBP. Mehr über häufige Fehler bei der Zollwertermittlung erfahren.

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