Definition
Eine Foreign-Trade Zone (FTZ) ist ein vom Foreign-Trade Zones Board genehmigtes, ausgewiesenes Gebiet innerhalb der Vereinigten Staaten, in dem importierte Waren gelagert, montiert, hergestellt und verarbeitet werden können, ohne dass eine formelle Zollanmeldung oder Zollzahlung erforderlich ist, bis die Waren die Zone verlassen und in den US-Handel gelangen. Werden Waren aus der FTZ re-exportiert, fallen keine US-Zölle an.
Warum ACE für Importeure wichtig ist
FTZs bieten erhebliche Zollvorteile, die über einen bloßen Zahlungsaufschub hinausgehen. Besonders wirksam ist der Vorteil des umgekehrten Zollsatzes: Wenn Rohstoffe einem höheren Zollsatz unterliegen als das fertige Produkt, können Sie innerhalb der FTZ produzieren und beim Eintritt des Produkts in den US-Handel den niedrigeren Satz für Fertigwaren zahlen.
FTZs vermeiden außerdem Zölle auf Abfälle und Schrott, die während der Produktion entstehen, senken Merchandise Processing Fees durch wöchentliche oder jährliche Abrechnung statt pro Einfuhranmeldung und ermöglichen unbegrenzte Lagerung ohne Zollzahlung. Für Importeure mit hohen Volumina und Produktionsbetrieben kann eine FTZ jährlich Hunderttausende von Dollar einsparen.
Wichtige Details
- Zollaufschub: Zölle werden erst fällig, wenn die Waren die FTZ verlassen und in den US-Handel gelangen.
- Umgekehrter Tarif: Zahlen Sie den niedrigeren Satz, wenn Komponenten höheren Zöllen unterliegen als das fertige Produkt.
- Wiederexportvorteil: Keine Zölle auf Waren, die aus der FTZ re-exportiert werden.
- Reduzierte MPF: Merchandise Processing Fees können durch wöchentliche Einreichungen erheblich reduziert werden.
- Über 190 FTZs in den Vereinigten Staaten betrieben, mit Hunderten von Subzones für einzelne Unternehmen.
Die Entscheidung zwischen einer FTZ und einem zollrechtlich gesicherten Lager hängt von Ihren Betriebsabläufen ab. Vergleichen Sie FTZs und Zollager.
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